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AusbildungsalternativeWer keine Ausbildung findet oder machen möchte sollte sich was anderes suchen um die Lücke im Lebenslauf zu schließen. Alternativen zur klassischen Ausbildung gibt es unendlich viele. In den folgenden Abschnitten werden die beliebtesten und bekanntesten aufgeführt und erläutert. Jede Möglichkeit hat so ihre Vor- und Nachteile. Ähnlich wie bei der Ausbildung sollte man sich vorher genau informieren was man tun möchte und warum, denn Fragen dazu sind in zukünftigen Vorstellungsgesprächen sehr beliebt. Finden wir jedoch erst einmal die passende Ausbildungsalternative in diesem Möglichkeitendschungel. Freiwillige Dienste Freiwilliges soziales Jahr - Freiwilliges ökologisches Jahr Ein freiwilliges Jahr dauert zwischen mindestens 6 und höchstens 18 Monaten. Die Schulpflichtjahre müssen bereits absolviert und das 27. Lebensjahr noch nicht überschritten sein. Wärend der Dienstzeit bekommt man auch Gehalt. Es liegt ca. bei 300 – 400 Euro im Monat, es ist nur eine Art „Taschengeld“ aber der Vorteil dabei ist, dass man keine Steuerabgaben etc. zahlen muss. So bleibt einem der Bruttoverdienst im Netto auf dem Kontoauszug. Das freiwillige Jahr kann auch statt dem Wehr- oder Zivildienst geleistet werden, jedoch muss hier eine Dauer von mindestens 12 Monaten vorliegen. Weitere Informationen finden sie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) oder im Internet unter www.bmfsfj.de. Europäischer Freiwilligendienst Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie ihre Einsatzorte. Reisekosten und Kosten für Unterkunft und Verpflegung etc. werden erstattet und die Jugendlichen erhalten zusätzlich noch ein Taschengeld um sich vor Ort auch mal etwas leisten zu können. Wer möchte kann nach Beendigung des EFD ein Zeugnis mit den neu erlernten Fähigkeiten beantragen und seinen Bewerbungsunterlagen beifügen. Leider wird der EFD nicht als Ersatz für Wehr- oder Zivildienst anerkannt. Für genauere Informationen schauen sie einfach einmal im Internet unter www.go4europe.de oder unter www.webforum-jugend.de, das sind die Organisationen in Deutschland die den EFD anbiete. Entwicklungshilfe Grundsätzlich ist es möglich sich in alle Länder der OECD-Länderliste schicken zu lassen, doch Schwerpunkt der Organisation liegt auf Afrika. Die Freiwilligen helfen dabei die Ernährung und die Wasserversorgung zu sichern, Bildung für alle zu ermöglichen, den Bereich Gesundheit zu fördern, kurz und gut - die Armut zu bekämpfen! Voraussetzung dafür ist allerdings eine gesundheitliche Eignung sowie eine abgeschlossene Schulausbildung und gute Kenntnisse der Sprache des Gastlandes. Die Dauer eines solchen Aufenthaltes beträgt zwischen 6 und 24 Monaten und kann ebenfalls als Ersatz des Wehr- und Zivildienst geleistet werden. Interessiert? www.weltwärts.de Auslandsjahr Work and Travel bietet die größte Freiheit und meisten Abenteuer. Man lernt ständig neue Leute, Orte und Landschaften kennen. Gefällt es einem irgendwo nicht „travellt“ man weiter, versteht man sich mit jemandem besonders gut, begleitet man sich ein Stück weit. Hat mein kein Geld mehr geht man arbeiten, wenn man genug zusammen hat reist man weiter… Freiheitsliebe, Abenteuerlust, Entdeckergeist, Neugierde und Aufgeschlossenheit sind wichtige Voraussetzungen für diese Art die Welt zu erkunden. Man erlebt in kurzer Zeit soviel wie andere in einem ganzen Leben, kann Geschichte und Erlebnisse erzählen wovon andere nur zu träumen wagen. Andererseits ist man ganz auf sich gestellt, um Hilfe muss man sich selber kümmern. Auch Freunde, Unterkunft und Arbeit finden sich nicht von allein. Ist man zu mehreren unterwegs darf man nicht vergessen, dass man 24 Stunden am Tag zusammen ist, da ist gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz unabdingbar. All diese Nachteile lehren aber wichtige Lektionen für das Leben, sodass man erwachsender und selbständiger nach Hause kommt. Das Au-Pair-Jahr bietet die Möglichkeit Land und Leute abseits der Touristen kennen zu lernen. Die Gastfamilien geben einen Einblick in Traditionen und Bräuche – das „richtige Leben“ in diesem Land. Kaum ein Tourist oder Reisender kommt so nah an das echte Leben heran. Die Sprache des Gastlandes erlernt man um einiges leichter und auch intensiver als beim Work and Travel, dann dadurch, dass man in einer einheimischen Familie lebt und arbeitet, spricht man nur noch die Fremdsprache. Die Familie bietet Hilfe und Schutz bei Problemen, finanziell ist man auf der sicheren Seite, denn man muss sich nicht in jedem Ort wieder um einen neuen Job kümmern. Nachteile des Au-Pair-Lebens sind aber mit Sicherheit, dass man ziemlich auf einen Ort beschränkt ist, wenn nicht die Gastfamilie einen Ausflug plant. Neue Leute lernt man nur in der Nachbarschaft oder in der Schule kennen und kommt man mit der ausgewählten Gastfamilie nicht klar, ist es oft schwierig zu wechseln. Wer nicht bis zur bestandenen Abschlussprüfung warten möchte um fremde Länder zu bereisen, der hat die Möglichkeit eines Highschooljahres. Der große Vorteil dabei ist, dass man Jahr „verliert“, Austauschjahre werden nämlich in der Regel in Deutschland anerkannt. So kann man seine Schule ohne Verzögerung beenden und hat dennoch jede Menge neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Die Vermittlung geschieht, wie beim Au-Pair, meist über eine Organisation. Das Gastland kann man sich selber aussuchen, wobei Amerika am beliebtesten ist, doch der genaue Ort und die Gastfamilie zunächst nicht. Nachteile sind hierbei die gleichen wie beim Jahr als Au-Pai – Man ist Orts und Menschen gebunden! Zusätzlich kommen hier aber noch enorme Koten für Lebenshaltung und Schule hinzu, da man selbst kein Geld verdient. Aber wenn man Eltern hat die einen unterstützen und man sich einen Nebenjob organisieren kann ist es das auf jeden Fall wert – Die Erfahrung kann einen niemand mehr nehmen! Weiterführende Schulen Praktika / Volontariat Einige Studiengänge, zum Beispiel im sozialen Bereich, setzten sogar ein mehrwöchiges Praktikum voraus, andernfalls ist eine Aufnahme an der Hochschule oder Universität nicht möglich. Auch während dem Studium ist es durchaus üblich einige Wochen oder auch Monate in der Praxis zu verbringen. Es hilft einem dabei nicht nur seine theoretischen Kenntnisse zu verbessern, sondern eben auch seine praktischen Fähigkeiten zu fördern. Eine Vergütung ist nicht unbedingt üblich, viele Praktikanten werden nur einige Wochen in den Arbeitsalltag eingeführt und leisten somit einen eher geringen Erfolg zum Unternehmensumsatz. Im Gegenteil, oft werden die Mitarbeiter von ihrer regulären Arbeit abgehalten um den Praktikanten bei Fragen zur Verfügung zu stehen. Anders sieht die Sache aus wenn ein Student mehrere Monate in einem Unternehmen beschäftigt ist, dann „arbeitet“ er auch und ihm steht somit auch eine kleine Vergütung zu. Egal ob für den Beruf oder ein angestrebtes Studium, ob nun im Inland oder im Ausland, mit oder ohne Vergütung – Ein Praktikum hilft einem entscheidend bei der Berufsfindung! HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien |
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