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Ausbildungsfinanzierung

In der Regel leben Auszubildende noch bei den Eltern und beziehen eine Ausbildungsvergütung. Sollten einem diese Möglichkeiten nicht offen stehen, gibt es diverse Möglichkeiten den Lebensunterhalt während der Ausbildung oder auch das Schulgeld zu finanzieren.

Hier einige Beispiele:

1. Schüler-BAföG

Vorraussetzung ist der Besuch von

  1. weiterführenden Schulen ab der 10. Klasse
  2. Abendschulen (Abendhauptschule, -realschule, -gymnasium), Berufsaufbauschulen
  3. Berufsfachschulen
  4. Hochschulen (z.B. Fachhochschulen), höhere Fachschulen und Akademien
  5. Fernlehrgängen (vorausgesetzt sie haben die selben Zugangsvorrausetzungen und den gleichen Abschluss wie die o.g. Ausbildungsstätten)

Ferner darf das eigene Einkommen (dazu zählen Zinserträge, Unterhaltszahlungen etc.) und Vermögen nicht die Kosten der Ausbildung decken – gesetzlich gewährleistete Freibeträge werden nicht berücksichtigt.

Der Antrag wird beim Amt für Ausbildungsförderung der Stadt am Wohnort der Eltern gestellt. Schüler von Abendschulen, Kollegs und höheren Fachschulen sowie Akademien reichen den Antrag in dem Bezirk ein, in dem die Ausbildungsstätte liegt und Studenten an (Fach-) Hochschulen stellen ihn bei den Studentenwerken.
                                                  
Schüler-BAföG ist ein staatlicher Zuschuss – die Leistungen müssen deshalb nicht zurückgezahlt werden. Die Ausbildungsförderung wird ab dem Monat gezahlt in dem die Aus- bzw. Weiterbildungsmaßnahme begonnen hat, frühestens jedoch ab Antragsstellung.

Für genauere Informationen und Auskünfte wenden steht das Amt für Ausbildungsförderung zu Verfügung. Oder sie laden sich das Infoheft „Ausbildungsförderung BAföG“ unter www.das-neue-bafoeg.de herunter. In diesen finden sie unter anderem Rechnungsbeispiele, Gesetzestexte und Formularvordrucke. Auf der Website selbst, können sie den „BAföG-Rechner“ unverbindlich nutzen um sich über ihre persönliche Situation einen Überblick zu verschaffen.

2. Berufsausbildungsbeihilfe

Diese staatliche Unterstützung gibt es für Auszubildende eines anerkannten Ausbildungsberufes und für Teilnehmer berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen. Diese Förderungsbeiträge beinhalten Wohngeld, wenn der Auszubildende nicht bei den Eltern unterkommen kann, die Deckung der Kosten für den Lebensunterhalt, etc.

Allerdings müssen einige Voraussetzungen und Regeln erfüllt sein um diese Beihilfe in Anspruch nehmen zu können. Was genau gegeben sein muss und wer für die Berufsausbildungsbeihilfe des Staates in Frage kommt wird im Folgenden erläutert:

Beim Unterhalt einer eigenen Wohnung wird die Förderung geleistet, wenn es dem Auszubildenden nicht möglich ist die Ausbildung vom Wohnsitz der Eltern aus zu absolvieren. Als Grund dafür gelten unzumutbare soziale Schwierigkeiten mit den Eltern, eine großer Distanz zur Ausbildungsstätte (d.h. es ist nicht möglich den Weg zu Ausbildungsstätte und zurück in einer angemessenen Zeit zurück zu legen). Gleiches gilt auch wenn der Auszubildende bereits 18 ist, verheiratet oder ein bzw. mehrere Kind(er) zu versorgen hat.

Das Einkommen des Auszubildenden wird bei der Berechnung der Höhe der Beihilfe voll berücksichtigt, das der Eltern oder Ehepartner nur zum Teil und nach Abzügen der Freibeträge. Bei Teilnehmern an berufsvorbereitenden Maßnahmen werden generell keine Einkommen berücksichtigt, sondern alle Lehrgangskosten übernommen.

Gleiches gilt auch für Menschen mit Behinderung, sie können die gleichen Förderungsansprüche geltend machen. Zusätzlich werden aber auch die zusätzlich anfallenden Kosten wie zum Beispiel Kosten für Unterbringung, Lernmittel und Arbeitskosten etc übernommen. Die Unterstützung bei der Teilnahme an einer behindertengerechten (Aus-) Bildungsmaßnahme wird „Ausbildungsgeld“ genannt und wird ebenfalls wie die Ausbildungsbeihilfe mit dem Einkommen des Auszubildenden sowie seinen Eltern und Ehepartnern verrechnet.

Anspruch auf Beihilfe besteht auch bei sozial benachteiligten Jugendlichen, die zusätzliche Kurse besuchen um die Möglichkeit auf eine Berufsausbildung zu bekommen. Hier werden auch Maßnahmen gefördert die über übliche Inhalte hinausgehen d.h. Sprachkenntnisse werden verbessert, soziale Kompetenzen erlernt und Bildungsdefizite aufgeholt. Im Allgemeinen übernimmt die Agentur für Arbeit die Teilnahmekosten sowie einen Teil der Ausbildungsvergütung (wenn erforderlich!).

Die Dauer der Unterstützung richtet sich nach der Dauer der Ausbildung bzw. des berufsvorbereitenden Kurses. Wobei frühesten von Beginn des Monats gezahlt wird in dem der Antrag gestellt wurde und auch nicht länger als die vorgeschriebene Regel-Ausbildungszeit. Anträge werden bei der Agentur für Arbeit im Wohnort des Auszubildenden gestellt, dort erhalten sie auch die Formvordrucke dafür.

3. Kindergeld

Kindergeld wird im Allgemeinen bis zum 18. Lebensjahr gezahlt – in einigen Fällen auch darüber hinaus. Was man dabei beachten muss und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen werden in den folgenden Abschnitten dargestellt.

Der Antrag wird bei den Familienkassen eingereicht und bearbeitet. Für die Gewährung des Kindergeldes nach dem Einkommensteuergesetz gelten aber einige Regelungen. Wenn ein Kind demnach das 18. Lebensjahr überschritten hat, kann es zum Teil auch bis zum 25. Lebensjahr weiterhin Kindergeld vom Staat beziehen, jedoch nur unter folgenden Voraussetzungen:

  1. es befindet sich in einer Ausbildung à es kann bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld beziehen; als Ausbildung werden alles Maßnahmen anerkannt, die zur Erreichung eines Berufes beitragen oder zur späteren Erhaltung einer Erwerbsgrundlage dienen.
  2. es verfügt über keine Berufsausbildung à es kann ebenfalls bis zum25. Lebensjahr Kindergeld beziehen.
  3. Freiwilliger Dienst à Kindergeld kann nur bei einem so genannten „freiwilligen Dienst“ geleistet werden, nicht aber bei Ableistung des Wehr- oder Zivildienst.

Bei Kindern mit Behinderungen kann das Kindergeld auch nach dem 25. Lebensjahr noch bezogen werden. Zum Beispiel wenn die Behinderung Grund dafür ist, dass das Kind seinen „Lebensbedarf“ nicht decken kann.
Natürlich haben nicht nur die Eltern Anspruch auf das Kindergeld, sondern auch andere erziehungsberechtigte Personen wie Großeltern oder Pflegeeltern. Grundsätzlich jedoch gilt, dass immer nur eine Person das Erziehungsgeld erhalten kann.

4. Bildungskredit KfW

Schon seit 2001 stellt die Bundesregierung Schülern und Schülerinnen eine finanzielle Unterstützung in Form eines Kredites bei der Ausbildung zur Verfügung. Er ist eine gute Möglichkeit das Studium nach der Regelstudienzeit (hier endet oft der Anspruch auf BAföG) weiter zu finanzieren ohne sich dem Stress eines Nebenjobs aussetzen zu müssen.

Der zinsgünstige Bildungskredit unterstützt Schüler in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Er ist unabhängig von Einkommens- und Vermögenssituation der Schüler und Studenten. Zudem garantiert die Regierung einen sehr günstigen Kreditzins von derzeit 2,74%. Der Bildungskredit kann zusätzlich zu anderen Leistungen vom Staat, zum Beispiel BAföG-Leistungen, zur Finanzierung von außergewöhnlichem, nicht durch das BAföG erfasstem Aufwand gewährt werden.  Der Kredit wird maximal bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres gewährt.

Gefördert werden:
Volljährige Schüler die sich in einer fortgeschrittenen Phase ihrer Ausbildung befinden. Bei dreijährigen Ausbildungen werden die letzten beiden Jahre gefördert. Bei zweijährigen Ausbildungen wird die vollständige Zeit gefördert. Dies trifft ebenfalls für die einjährige Fachoberschule zu, da eine abgeschlossene Berufsausbildung Voraussetzung ist. Schüler in den genannten fortgeschrittenen Ausbildungsphasen können z. B. Praktika, Auslandssemester und Ergänzungssemester finanzieren. Die Zweitausbildung oder Folgeausbildungen werden ebenfalls gefördert.

Auszahlung:
Das Darlehen wird in monatlichen Raten von wahlweise 100, 200 oder 300 EUR ausgezahlt, längstens 24 Monate, d. h. 7.200 EUR höchstens. Eine Mindestdauer von 3 Monaten ist ebenfalls gegeben. Es besteht auch die Möglichkeit einer Einmalzahlung in Höhe von 3.600 EUR (6 Monate). In diesem Fall muss allerdings ein entsprechender Bedarf nachgewiesen werden. Der zur Verfügung stehende Finanzrahmen ist begrenzt und wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgegeben, derzeit beträgt dieser rund eine halbe Milliarde Euro.

Rückzahlung:
Die ersten 4 Jahre, beginnend mit der ersten Auszahlung, sind tilgungsfrei. Nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit beginnt die Rückzahlung in monatlichen Raten zu 120 EUR. Außerordentliche Zahlungen sind natürlich jederzeit möglich. Eine Kündigung des Vertrages ist zu jedem Monatsende kostenfrei möglich.

Der Kredit wird beim Bundesverwaltungsamt (BVA) beantragt. Das Antragsformular und die Aufstellung der erforderlichen Nachweise erhalten Sie beim

Bundesverwaltungsamt
Abt. IV 8, 50728 Köln
Telefon: 0188 8358-4492

Die Beantragung des Kredites ist auch ganz einfach über das Internet möglich. Förderbestimmungen und Online-Formulare finden Sie unter: www.bildungskredit.de

Ergänzender Bildungskredit

Dieser Kredit kann für den Zeitraum der nicht unter 3.) abgedeckt ist über die Hausbank gewährt werden.

5. Studienfinanzierung

Der Studiengang ist gewählt und der Platz an Uni oder FH ist sicher – jetzt muss der „Spaß“ nur noch finanziert werden. Sind nicht Mama oder Papa als Geldgeber zur Hand muss man sich selbst um das nötige „Kleingeld“ kümmern. Studiengebühren, Miete, Lebenshaltungskosten, Tickets des öffentlichen Verkehrs, Verwaltungskosten usw. das kann einiges zusammenkommen. Um sich das Studium „leisten“ zu können kann man sich staatliche Unterstützung holen oder die Finanzierung durch einen der vielen Kreditangebote zu übernehmen. Die folgenden Punkte werden helfen im Dschungel der Behörden, Bescheinigungen und Ansprüche nicht den Überblick zu verlieren.

Studenten-BAföG:
Wichtigste finanzielle Unterstützung der Studierenden ist wohl das BAföG. Es ist ähnlich dem bereits oben erwähnten Schüler-BAföG. Das Studien-BAföG wird von den zuständigen Studentenwerken, die jeweils am Standort der Hochschule vertreten sind, verwaltet. Genauere Informationen dazu finden sie auf www.studentenwerke.de

Generell erhält man BAföG wenn man an einer (Fach-) Hochschule, Akademie oder auch an Fernstudiengängen immatrikuliert ist. Allerdings sind auch einige Voraussetzungen zu erfüllen wie zum Beispiel eine deutsche Staatszugehörigkeit (außer man kann eine langfristige Aufenthaltsgenehmigung und einen dauerhaften Wohnsitz vorweisen), einen geregelten Studienablauf mit Nachweis der Zwischenprüfungen und keine Überschreitung der maximalen Förderzeit. Die Förderdauer richtet sich nach den Regelstudienzeiten und ist mit bestehen der Abschlussprüfung oder dem Abbruch des Studiums beendet.

Das heißt, wenn ein Wechsel der Studienrichtung notwendig ist, muss dies möglichst frühzeitig und nur mit Nachweis eines wichtigen Grundes geschehen. Andernfalls ist eine weitere Förderung nicht gewährleistet.

Praktika im In- sowie auch im Ausland werden jedoch verstärkt gefördert. Hier werden nicht nur notwendige Studiengebühren, sondern auch Reisekosten und Krankenkassenbeiträge bezahlt. Allerdings muss ein Auslandssemester mindestens zum Teil an der deutschen Hochschule angerechnet werden können. Bei Ländern wie zum Beispiel der Schweiz kann auch ein Zuschlag für die höheren Lebenshaltungskosten beansprucht werden.

Beim Studenten-BAföG wird, anders als beim Schüler-BAföG, das Einkommen und das Vermögen des Studenten und seinen Eltern unter Berücksichtigung der geltenden Freibeträge mit angerechnet. Dazu zählen Einkommen aus selbständiger sowie nicht selbständiger Arbeit, Weisenrenten, Zinserträge und andere Ausbildungsbeihilfen. Kindergeld jedoch wird nicht mit berücksichtigt.

Das Studenten-BAföG wir zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur Hälfte als Zuschuss gezahlt. Die erste Tilgungsrate wird frühestens 5 Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer fällig und beträgt mindestens 105 Euro. Das Darlehen muss innerhalb von 20 Jahren zurück bezahlt werden. Sollte eine bestimmte Einkommensgrenze jedoch nicht überschritten werden, besteht die Möglichkeit auf eine Freistellung der Rückzahlung. Auch kann man einen Antrag auf Erlassung eines Teiles des Darlehens stellen sollte man sein Studium noch vor Ablauf der Förderungshöchstdauer beenden. Eine Höchstbelastungsgrenze gibt es auch, so muss nie mehr als 10.000 Euro zurück bezahlt werden um eine frühzeitige Verschuldung der Studenten zu vermeiden.

Studienkredit:
Sollte die Förderung durch BAföG nicht ausreichen um seinen Lebensunterhalt zu gewährleisten oder hat man vielleicht aus irgendwelchen Gründen keinen Anspruch auf BAföG gibt es immer noch die Möglichkeit der Finanzierung durch Kredite. Bevor man sich jedoch diese Möglichkeit überlegt sollte man auf alle Fälle BAföG, Stipendien oder den Bildungskredit in Betracht gezogen haben, da diese doch um einiges günstiger sind als der klassische Studienkredit.

Neben dem Angeboten von privaten Banken hat auch die KfW Förderbank (staatlich) einen Studienkredit im Angebot. Für genauere Informationen www.kfw.de, dort können sie sich unverbindlich einen Überblick verschaffen. Sollten sie sich für einen klassischen Studienkredit entscheiden, ist es wichtig die Konditionen genau zu prüfen, auch sollten sie möglichst knapp kalkulieren und nur kleine Beiträge vereinbaren.

Bildungsfond:
Eine sehr gute Alternative zu den anderen Finanzierungsmöglichkeiten bietet der Bildungsfond. Hier erfolgt eine Rückzahlung des Darlehens erst bei der Berufsausübung, d.h. wenn tatsächlich Einkommen vorhanden ist. Dann zahlen die Begünstigten einen im Voraus festgelegten Prozentteil ihres Verdienstes über einen gewissen Zeitraum zurück. Die Vergabe der Kredite ist jedoch an ein Auswahlverfahren gebunden.



HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien


 
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