Ausbildung & Berufe - Ausbildungsverguetung

Ausbildungsberufe
Berufsbilder & Ausbildungen
Fort- und Weiterbildung

     
Unser Top-Tipp:
Beratung für Fernstudium und Weiterbildung   ◄
Ausbildung, Weiterbildung, Abendschule und Fernstudium bei


 
Willkommen       Herzlich Willkommen bei Ausbildung & Berufe  
Ausbildungsvoraussetzungen
Ausbildungsschwerpunkte
Ausbildungsfinanzierung
Ausbildungsalternative
Ausbildungsvergütung
Ausbildungsfähigkeit
Ausbildungsplaetze
Ausbildungsgänge
Ausbildungswege
Berufsausbildung
Berufsfachschule
Abiturnachholen
Berufsakademie
Fachhochschule
Vollzeitstudium
Ausbildungsort
Abendstudium
Tagesstudium
Ausbildungen
Fernlehrgang
Abendschule
Fernstudium
Fernschulen
Fortbildung
Fachschule
Fernschule
Fachabitur
Workshop
Lehrgang
Seminare
Schulung
Beruflich
Studium
Training
Fernuni
Berufe
Arbeit
lehre
Jobs
Ich
??
!

 
 

Ausbildungsverguetung

Ausbildende zahlen ihren Auszubildenden eine angemessene Vergütung. Sie ist nach dem Lebensalter des Auszubildenden so bemessen, dass sie angemessen ist und mit fortschreitender Berufs-Ausbildung, zumindest jährlich, ansteigt. Werden den Auszubildenden Sachleistungen wie Kost oder Wohnung auf die Vergütung angerechnet, müssen in jedem Fall mindestens 25 % der festgelegten Gesamtvergütung anrechnungsfrei bleiben. Die Vergütung für den laufenden Kalendermonat wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats fällig. In manchen Berufen ist es aber durchaus üblich das Monatsgehalt aufzuteilen und die erste Hälfte Mitte des Monats auszuzahlen und die andere Hälfte am Ende.

Wenn eine allgemein verbindliche Tarifregelung vorliegt, dürfen im Ausbildungsvertrag keine niedrigeren Vergütungssätze vereinbart sein. Diese Regelungen sind im Tarifvertrag, der zwischen eines Unternehmens oder einer Branche und den Gewerkschaften geschlossen wurde, festgelegt. Sind diese Gehaltsregelungen für gemeingültig erklärt, gelten sie nicht nur für die Vertragspartner sondern auch für alle anderen Branchengleichen Unternehmen. Es wird stets die Vergütung der Branche angewendet in der die Ausbildung stattfindet. Lernt z.B. ein Bürokaufmann/eine Bürokauffrau in einer Bank gilt die "Bankvergütung" lernt er/sie in einem Gastronomieunternehmen gilt die "Gastronomievergütung" u.s.w. Diese Regelung ist bei allen Berufen anzuwenden die in einer anderen als der berufsspezifischen Branche lernen.

Eine über die vereinbarte regelmäßige tägliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung ist gesondert zu vergüten. Auch diese Vergütung soll angemessen sein. Statt der Überstundenvergütung kann auch Freizeitausgleich gewährt werden. Für Sonn- und Feiertagsarbeit, die Jugendliche in bestimmten Wirtschaftszweigen verrichten dürfen, wird in bestimmtem Umfang Freizeit gewährt. Urlaubs- und Weihnachtsgeld zählen nicht dazu, das sind Zusatzleistungen die extra gewährleistet werden und auch für alle Arbeitnehmer gleichermaßen zu zahlen ist.

Das Weihnachtsgeld wird meist mit dem Novembergehalt ausgezahlt, Urlaubsgeld meist im Juni. Die Sonderleistungen liegen jeweils in der Höhe eines normalen Monatsgehaltes und sollten ursprünglich dazu dienen sie Zusätzlichen Kosten der Arbeitnehmer die im Sommer sowie speziell zur Weihnachtszeit anfallen zu decken. Ob Anspruch auf die einzelnen Sonderzuwendungen besteht kann man in Betriebsvereinbarungen, Tarif- oder Arbeitsverträgen nachlesen, meist ist die Auszahlung jedoch ausdrücklich auf freiwilliger Basis des Arbeitgebers und kann jederzeit widerrufen werden. In diesem Fall besteht kein gesetzlich oder vertraglich geregelter Anspruch.

Die Zahlung des Urlaubsgeldes ist nicht zu verwechseln mit dem Urlaubsentgelt. Hier handelt es sich lediglich um die Lohn- oder Gehaltsfortzahlung für die Zeit des Urlaubes. Gleiches gilt für die Zeit im Krankheitsfall. Ob oder ab welchem Krankheitstag eine ärztliche Bescheinigung vorliegen muss, ist unterschiedlich, üblich und gesetzlich festgelegt ist eigentlich der 3. Krankheitstag. Doch der Arbeitgeber ist auch berechtigt die Bescheinigung eher bzw. später zu verlangen. Nur dann wird auch eine Lohn- und Gehaltsfortzahlung gewährleistet. Den Auszubildenden wird die Vergütung bis zur Dauer von sechs Wochen weiter gezahlt, wenn z.B. eine unverschuldete Krankheit vorliegt. Ab dem Zeitpunkt übernimmt in der Regel die Krankenkasse oder andere Einrichtungen sie Fortzahlung, allerdings nur zu 60% des bisherigen Gehaltes.

Manche Arbeitgeber gewähren den Auszubildenden so genannte Vermögenswirksame Leistungen (VWL) d.h. der Arbeitgeber zahlt einen Teil des Bruttogehaltes direkt auf ein Sparkonto (oft ein Bausparvertrag oder Aktienfond etc.). So verringert sich der zu besteuernde Bruttobetrag und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer müssen weniger Steuern zahlen. Ob der Arbeitgeber einen Zusatzbetrag zu den VWL leistet, da er sich ja ebenfalls etwas dabei spart, oder ob der Betrag vom Arbeitnehmer allein geleistet werden muss, ist im Arbeitsvertrag geregelt. VWL sind mit einer Arbeitnehmersparzulage vom Staat gefördert und daher besonders beliebt bei Auszubildenden

Das Ausbildungsverhältnis ist übrigens mit bestehen der mündlichen Prüfung bei den Abschlussprüfungen beendet, ab diesem Zeitpunkt gilt der Auszubildende (soweit nicht anders geregelt) als normaler Angestellter und muss auch dementsprechend entlohnt werden d.h. das Gehalt steigt automatisch an. Als Richtlinie gelten der Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder der „übliche“ Durchschnitt der im Betrieb gezahlten Leistungen.

Auszubildende können unter bestimmten Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe (siehe unter „Ausbildungsfinanzierung“) nach dem Sozialgesetzbuch III, von der Arbeitsagentur erhalten. Die Beihilfe wird gewährt, soweit die für die Ausbildung erforderlichen Mittel nicht anderweitig zur Verfügung stehen. Die Höhe der Beihilfe richtet sich sowohl nach dem Nettoeinkommen der Eltern als auch nach dem der Auszubildenden.



HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien


 
Ausbildung a Ausbildung b Ausbildung c Ausbildung d Ausbildung e Ausbildung f Ausbildung g Ausbildung h Ausbildung i Ausbildung j Ausbildung k Ausbildung l Ausbildung m Ausbildung n Ausbildung o Ausbildung p Ausbildung q Ausbildung r Ausbildung s Ausbildung t Ausbildun u Ausbildung v Ausbildung w Ausbildung x Ausbildung y Ausbildung z  
           
Ausbildung zum | Ausbildung zur | Ausbildung als | Ausbildung in | Ausbildung Sonstiges  
Impressum | Interessante Links | Partnerlinks  
Ausbildung und Beruf - bmwi  
           
Top 20 Suchanfragen Orte Ausbildung:
Berlin Hamburg München Köln Leipzig Stuttgart Hannover Frankfurt Düsseldorf Bremen Dresden Stuttgart Dortmund Essen Duisburg Nürnberg Bochum Augsburg Bielefeld Bonn Mannheim Karlsruhe
 
 
           





www.ils.de
SGD - Jetzt gratis Infomaterial anfordern! Mehr Erfolg durch Weiterbildung!